Enkaustik
Eine besondere Wachs-Maltechnik der Antike
Das Wort "Enkaustik" leitet sich vom griechischen Wort "enkauston" (eingebrannt) ab, dieses wiederum von "enkaio" (einbrennen).
Die Übersetzung des Wortes "Enkaustik" gibt schon einen kleinen Hinweis auf die beinahe vergessene jahrhundertealte Maltechnik. Gemalt wird nämlich mit vorher erhitztem flüssigem Wachs, das mit einer Spachtel auf den Maluntergrund (Papier oder Leinwand) aufgetragen und anschließend durch Hitzeeinstrahlung eingebrannt wird.

Enkaustik-Bilder zeichnen sich durch die tiefe Leuchtkraft der Farben aus und sind sehr lange haltbar.